Mundartspielkreis St. Kilian Lechenich

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.mundartspielkreis.de
Mundartspielkreis St. Kilian Lechenich
Werner Hanisch
Friedrich-Engels-Str. 8
50374 Erftstadt
(02235) 5304
Ziele:
Unterhaltung des Publikums mit kölschen "Gedeechte, Verzällcher un Leedcher"
Motivation:
1. Spaß daran, das Wachsen und Umsetzen von Kölschen Programmen in der Gemeinschaft zu erleben.
2. Spaß an der Freude des Publikums.
Aufgaben:
Unterhaltsame Aufführungen zu bieten.
Pflege der "kölschen" und "heimischen" Mundart; Vermittlung der zugehörigen Literatur.
Probe:
Montags 20 bis 22 Uhr im Pfarrzentrum.
Struktur: Der Leiter ist Werner Hanisch.
Zusammensetzung: Es gibt 20 Mitglieder.
Es gibt keinen gewählten Vorstand und keine Satzung.
Geschichte/Historie: Der Spielkreis wurde im Februar 1990 von Klaus Jungbluth, der dem Kölner "Altermarkt-Spielkreis" entstammt, ins Leben gerufen.
Mit zahlreichen Aufführungen unter Leitung von Klaus Jungbluth in Erftstadt, im gesamten Umland und im Kölner Umland hat sich der Mundartspielkreis St. Kilian einen Namen gemacht und ist zu einer festen Größe im Kulturleben des Erftkreises geworden.
Die Titel der erfolgreich aufgeführten Programme sind ein Kaleidoskop des kölschen Lebens:
"Für jede jet",
"Kutt ens rüche",
"Och, wat simer nett!",
"Lück wie ich un Du",
"Kölsch Levve",
"Mer sin widder do!"
Jedes Jahr in der Adventszeit führt der Spielkreis das kölsche Krippespill "De Chressnaach en Kölle" von Gravelott auf.
Es wirken ausschließlich Laiendarsteller mit. Keiner verdient Geld an den Aufführungen. Überschüssige Gelder werden für wohltätige Zwecke gespendet (bisher über 8000 Euro).
PRESSEMITTEILUNG vom 7.3.2006

Ein unglaublicher Glücksfall
Spenden des Mundartspielkreises St.Kilian
Der 1990 von Klaus Jungbluth gegründete „Kölsche Mundartspielkreis St. Kilian Lechenich“ hat im vergangenen Jahr wieder rheinische und kölsche „Gedeechte, Leedcher un Verzällcher“ in Erftstadt, in der Eifel sowie im Kölner Umland aufgeführt. In mehreren Programmen präsentierte der Spielkreis eine bunte Revue aus Liedern, Gedichten und Parodien – Besinnliches, Heiteres und Lustiges und das alles in einer fast ausgestorbenen Sprache: op Kölsch.
Auf Grund des großen Publikumszuspruchs und der damit verbundenen Einnahmen konnte der Spielkreis in diesem Jahr 2.000 € an den Verein „Freunde und Förderer Lake Gardens e.V. – Mädchencenter Kalkutta“ und 1.000 € an das Frauenhaus Rhein-Erftkreis e.V. spenden.
Im Rahmen der Scheckübergabe am 6.03.2006 erläuterten je 2 Damen der Vereine die Aufgaben, Ziele und Probleme ihrer Einrichtungen. So war es für die Mitglieder des Spielkreises wichtig, von Frau Ahlers („Lake Gardens“) und von Frau Alich (TdH) Informationen über das im Juli 1994 von der Lechenicherin Frau Caecilie Sircar gegründete Mädchencenter in Kalkutta zu erhalten. Durch ihr Engagement und durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen hat sich Lake Gardens zu einem „Ort des Schutzes“ für über 300 Mädchen entwickelt. Hier werden die Kinder unterrichtet und medizinisch versorgt.
Das Kinderhilfswerk Terre des Hommes und das Hilfswerk „Sign of Hope“ (Hoffnungszeichen) tragen einen großen Teil der Kosten. Der Rest wird aus Mitteln des Vereins „Lake Gardens“ aufgebracht, der auf Spenden angewiesen ist. So kommt die Spende des Spielkreises im Moment gerade richtig; für Frau Ahlers „ein unglaublicher Glücksfall“, da gerade jetzt in Kalkutta durch eine Umsiedlungsmaßnahme für viele Familien eine schwierige Situation entstanden ist, in der „Lake Gardens“ durch die Spende Hilfe leisten kann. Sie sagte ein herzliches „Danke“ im Namen der Kinder und besonders im Namen von Frau Sircar, die zur Zeit im Mädchencenter in Kalkutta arbeitet.
Frau Enzerhof und Frau Hoffmann, im „Frauenhaus-Rhein-Erftkreis“ als Sozialarbeiterin bzw. Erzieherin tätig, bedankten sich für die Spende und stellten sich den Fragen der Spielkreismitglieder. Auch das Frauenhaus, das zwar als eine Institution des Rhein-Erft-Kreises durch öffentliche Gelder unterstützt wird, ist auf Spenden angewiesen, um den Frauen und Kindern, die aus einer Bedrohungssituation kommen und dort Schutz und Geborgenheit suchen, angenehme Lebensbedingungen zu ermöglichen. So werden die Spendengelder z. B. dafür verwendet, um den im Frauenhaus untergebrachten Kindern Ausflüge und andere Spielmöglichkeiten anbieten zu können.


